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Edelmetall-Service

Edelmetall Know-How

Faszination Edelmetall

Selten, schwer zu gewinnen – und seit Jahrtausenden wertbeständige Anlage

Gold und andere Edelmetalle wie Platin oder Silber haben schon immer eine Faszination auf den Menschen ausgeübt. Sei es, weil diese Metalle nur selten in der Natur zu finden sind, sei es, weil sie zur Anfertigung von edlem Schmuck ebenso geeignet sind wie für den industriellen Einsatz in Medizin und Technik. Fakt ist: Edelmetalle – unter schwierigsten Bedingungen und meist beträchtlicher Umweltbelastung gewonnen – sind ein überaus wertvoller Rohstoff. So ist es  selbstverständlich, dass die in alten, unbenutzten oder defekten Produkten verarbeiteten Edelmetalle (wie z.B. Zahnersatz) wieder verwertet werden, indem sie dem Recycling zugeführt werden.

Meist werden Edelmetalle in Form von Legierungen (also einer Mischung aus verschiedenen Metallen) eingesetzt – im Zuge des Recycling-Prozesses werden diese Legierungen wieder in ihre Einzelbestandteile geschieden. Die gewonnenen Feinmetalle (Gold, Platin, Palladium, Silber ...) werden zum Tagespreis bewertet und vergütet: so wird aus altem Schmuck oder altem Zahnersatz wieder gutes Geld.

Überhaupt ist vor allem Gold seit Jahrtausenden ein bewährtes und vor allem wertbeständiges Zahlungsmittel: In der griechischen Antike konnte man für eine Unze Gold eine schöne Toga kaufen – heute bekommt man für die gleiche Menge Gold einen hochwertigen Anzug.

Gold-Wissen

Metall

Gold hat im Periodensystem die Bezeichnung Au (Aurum) und die Ordnungszahl 79. Gold hat eine sehr hohe Dichte (19,3 g/cm3) – ein Goldbarren mit 1 kg ist daher entsprechend klein und hat nur etwa die Größe eines Mobiltelefons. Ganoven, die in Filmen mit Stofftaschen voller Goldbarren flüchten, sind in der Realität nicht möglich, denn kein Mensch kann das Gewicht einer Tasche voller Gold aufheben und kein Auto mit einem Kofferraum voller Gold würde noch einen Meter weit fahren können ...

Eigenschaften

Durch seine Struktur ist Gold ein sehr weiches und äußerst dehnbares Metall. So lässt es sich zu Folien von nur 0,000125 mm Stärke schlagen und zu extrem dünnen Fäden ziehen (aus 1 Gramm Gold bis zu 6 km Länge)! Weiters ist Gold chemisch inert – das heißt es hat eine hohe Oxidationsbeständigkeit gegen Luft und wird auch von Säuren nicht angegriffen. Gelöst werden kann es nur in sehr starken Oxidationsmitteln wie Königswasser (ein Gemisch aus Salzsäure und Salpetersäure in konzentrierter Form). Gold ist neben Kupfer und Cäsium das einzige farbige Metall und zählt außerdem zu den besten Leitern von Wärme und elektrischem Strom.

Gewinnung

Gold ist sehr selten – nur 0,001 Gramm sind pro Tonne Gestein auf der Erde vorhanden (zum Vergleich: Kupfer findet sich mit durchschnittlich 40 g pro Tonne ca. 40.000 mal häufiger!) Die größten Goldvorkommen liegen in Südafrika, USA, Australien und Russland. Um Gold aus einer Mine zu gewinnen, werden unfassbar riesige Gesteinsmengen abgebaut, zerkleinert und mit Wasser vermengt. Durch Beimengen einer Cyanid-Lösung wird diesem Schlamm das Rohgold entzogen. Erst nach einigen Schmelzvorgängen und elektrochemischen Verfahren erreicht man schließlich einen Reinheitsgrad von 99,99%.

Technik

Durch seine besonderen, einzigartigen Eigenschaften wird Gold in sehr vielen Bereichen der Hochleistungstechnik gebraucht. Von Tiefseekabeln (sie werden mit goldhaltigen Umhüllungen gegen Korrosion geschützt) über Atomreaktoren (sie sind innen mit Goldfolie ausgekleidet) bis hin zu Thermoschildern von Raumschiffen und Satelliten ist Gold unverzichtbar im Einsatz.

Medizin

Schon von den Ägyptern wurde Gold als Heilmittel geschätzt. Heute wird es vor allem in der Nanomedizin und der Zahnheilkunde verwendet – Gold zählt nämlich nach wie vor zum medizinisch besten Zahnersatz, da es nicht nur die besten mechanischen Eigenschaften aufweist, sondern auch sonst im Körper keinem chemischen Verfall (Korrosion) unterliegt.

Mythos & Magie

Dass Gold schon seit jeher für Kult- und Kunstgegenstände aller Art verwendet wurde, liegt nicht nur am Wert des Materials. Ihm wurde immer auch eine göttliche Energie zugeschrieben. So sollten Trinkgefäße aus Gold dem Inhalt (Wein, Medizin usw.) besondere Kräfte verleihen oder Schmuck aus Gold seine Träger beschützen und stärken.

Zahlungsmittel

Münzen aus Gold und Silber waren schon im Altertum als Zahlungsmittel gebräuchlich. Heute ist Geld vor allem elektronischer Natur – trotzdem oder gerade deshalb hat Edelmetall kaum an Attraktivität verloren: eher das Gegenteil ist der Fall. In Zeiten hoher Inflationsraten, unkontrolliertem Geldmengenwachstum und niedrigster Zinsen für Kapitaleinlagen lohnt sich eine Überlegung in Richtung Edelmetalle – nicht als schnelles Spekulationsgeschäft, aber als langfristige und nachhaltige Wertanlage allemal

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